Vortrag: 70. Jahrestag des Aufstands in Ungarn

70. Jahrestag des Aufstands in Ungarn

Am 23. Oktober 1956 begann der Aufstand in Ungarn mit einer Studentendemonstration in Budapest. Er veranlasste zunächst die kommunistischen Machthaber zu tiefgreifenden Reformen mit Regierungsumbildung unter Imre Nagy, Demokratisierungsversuchen, Austritt aus dem Militärbündnis Warschauer Vertrag, Abspaltung von der Sowjetunion, Partnerschaft mit Jugoslawien. Die Rote Armee beendete das Experiment blutig. Am 4. November rollten 1.000 sowjetische Panzer in Budapest ein, um den Aufstand niederzuschlagen. In den Kämpfen, die schließlich am 11. November mit einer sowjetischen Siegeserklärung endeten, verloren fast 3.000 Ungarn ihr Leben. Rund 300 mutige Kämpfer wurden noch nach der Niederschlagung des Aufstandes in Ungarn hingerichtet.

Im Zusammenhang mit dem Ungarnaufstand wollen wir auch an weitere Aufstände im sozialistischen Nachkriegseuropa erinnern: an den Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953, an den Arbeiteraufstand im polnischen Posen im Juni 1956 und an den Prager Frühling 1968.

Steffen Hering – aus Quedlinburg stammend – verfolgte schon zu DDR-Zeiten die politische und gesellschaftliche Entwicklung Ungarns. Auch durch seine freundschaftlichen Beziehungen ist ihm das Land sehr vertraut. Er ist zudem Honorardozent für Logistik und Betriebswirt.

Der Eintritt ist frei.

Wo:
Berlin

Wann:
Mo. 16.11.2026, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr

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