Krieg ist kein Freibrief für Zerstörung Vor dem Hamburger Oberlandesgericht steht ein Ukrainer wegen möglicher Beteiligung an der Sprengung von Nord Stream 2. In Kiew wird die Pipeline von manchen als legitimes Ziel im Krieg gegen Russland betrachtet. Der ukrainische Präsident Selenskyj weist eine staatliche Beteiligung zurück. Zugleich wird in der Ukraine und auch von einzelnen politischen Stimmen in Europa argumentiert, die Pipeline habe russische Kriegsfinanzierung gestützt und sei deshalb kein schützenswertes Objekt gewesen. Entscheidend ist die Frage der Zuständigkeit. Eine Pipeline bleibt fremdes Eigentum, auch wenn sie politisch umstr…
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