Die Stadt Wien will 600.000 Euro für einen Teilvorlass von Elfriede Jelinek zahlen. Der Kultursprecher der FPÖ Wien, Landtagsabgeordneter Lukas Brucker, nennt den Ankauf eine Provokation für alle, die sich das Leben in der Bundeshauptstadt nicht mehr leisten können, und für Kulturschaffende, die unter der Sparpolitik der Ludwig-SPÖ leiden. Archiv ins Rathaus, Preis nach zwei Gutachten Bekanntgegeben hat die Stadt den Kauf am Dienstagfrüh, knapp zwei Wochen vor Jelineks 80. Geburtstag am 20. Oktober. In die Wienbibliothek im Rathaus soll der erhaltene Teil des literarischen Archivs von Jelinek kommen: Werkmanuskripte, Typoskripte, Korresponde…
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