Der aktuelle Prüfbericht des Stadtrechnungshofes sowie der Kulturbericht der Stadt Wien werfen Fragen zur Vergabe staatlicher Subventionen auf. Neben Mehrfachförderungen für einzelne Initiativen stehen auch lange Bearbeitungszeiten und die Prioritätensetzung in der Kulturpolitik im Blickpunkt der Kritik. Rechnungshof prüft Wiens Kulturabteilung Die Prüfer nahmen die Vergabepraxis des Jahres 2024 unter die Lupe – ein Jahr, in dem insgesamt rund 308 Millionen Euro an Fördergeldern zugesagt wurden. Der Großteil davon floss mit 46 Prozent in die darstellende Kunst, gefolgt von Wissenschaft (17 Prozent) und Musik (13 Prozent). Bei der Durchsicht…
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