Alberto Venzago, der große Schweizer Fotograf, erzählt von seinem radikalen Leben und meint, dass nichts so ist, wie man denkt. Das Dunkle habe ihn immer angezogen, und so spricht er über den Thrill, in einer Welt zu sein, die es so nicht mehr gibt. In seinem Atelier im alten Gaswerk Schlieren zeigt er Susanne Gerlach überwältigende Bilder, die ins Herz treffen. Er berichtet davon, wie er über viele Jahre in das Milieu der japanischen Mafia eingetaucht ist, oder mit Wim Wenders die Krönung eines elfjährigen Voodoo-Priesters durch den Sucher seiner Leica festgehalten hat. Nun folgt er den Urenkelinnen der Akt- und Porträtmalerei Paul Gaugins,…
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