Vorwürfe der Kumpanei mit Extremisten und des Antisemitismus haben bei der Berliner Linken jahrelang für heftige Abwehrreaktionen und tiefe interne Zerreißproben gesorgt. Vor allem der Neuköllner Bezirksverband wies jedwede Kritik stets empört zurück und sprach erst vor Kurzem noch in offiziellen Beschlüssen von einer gezielten „antilinken Hetzkampagne" sowie der „politischen Instrumentalisierung" solcher Vorwürfe. Mit den Enthüllungen rund um versehentlich an die Öffentlichkeit geratene Randnotizen zum „Spiegel"-Interview der Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp ist diese jahrelang gepflegte Abwehrhaltung endgültig unhaltbar geworden. In den…
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