Der Journalist, Autor und Kommunikationsmanager Thomas Deichmann erzählt vom Zerfall Jugoslawiens, den er in gemeinsamen Reisen mit dem Dichter und Literaturnobelpreisträger Peter Handke in den Neunzigerjahren vor Ort miterlebt hat. Beleuchtet werden die Ursachen des Konflikts, die Rolle der politischen Eliten und die Anfeindungen, die Deichmann und Handke entgegenschlugen, weil sie die bedingungslose Verurteilung Serbiens als Land der Täter hinterfragten. Thomas Deichmann konstatiert, dass in der Berichterstattung zu den Jugoslawienkriegen ein sanfter Autoritarismus einsetzte, der Andersdenkende ausgrenzte und brandmarkte. Für ihn handelt e…
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