Im Frühjahr 1945 rückten US-amerikanische Truppen in die Städte und Dörfer des Harz ein. Einer von ihnen war First Lieutenant Joe Meador aus Texas. Meador beging einen der größten und lukrativsten Raube, den ein einzelner amerikanischer Täter während der Besetzung Deutschlands zu verantworten hatte. Er entwendete zwölf ausgewählte Stücke des Quedlinburger Domschatzes aus einer Höhle, darunter kleine Reliquienschreine, Kruzifixe, wertvolle Gefäße und ein karolingisches Samuhel-Evangeliar mit einem kostbaren Vorderdeckel aus dem 13. Jahrhundert. Zurück in der texanischen Heimat soll er immer wieder mit seinem „befreiten“ Raubgut geprahlt haben…
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