Klare Worte: „Dann wird diese Koalition nicht zustande kommen. Das ist völlig klar." Die rote Linie, die Berlins SPD-Landeschef Steffen Krach am 9. Oktober bei Welt TV gezogen hat, war unmissverständlich. Geantwortet hatte Krach auf die Frage, was geschehen werde, wenn die Führung der Linkspartei antisemitische Abgeordnete nicht aus ihrer Fraktion ausschließt. Kaum eine Woche später zeigte sich, wie dehnbar solche Festlegungen werden, sobald Regierungsmacht greifbar scheint. Am 13. Oktober nahm die neue Linksfraktion bei ihrer konstituierenden Sitzung auch die wegen ihrer Positionen zu Israel extrem umstrittene Neuköllner Abgeordnete Vanessa…
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