Grenzen sind lästig, und wenn sie dazu dienen, nationale Interessen zu schützen und Fremde vom eigenen Wohlstand auszuschließen, dann erscheinen sie auch als verwerflich. Aber während unablässig die Abschaffung von Grenzen gefordert wird, hat sich seit der Jahrtausendwende die Zahl der Grenzanlagen im globalen Maßstab und auch in der EU dramatisch erhöht. Denn Grenzen haben sich bewährt; sie sind Konfliktzonen ersten Ranges, aber sie schützen auch und sie stiften Identität.
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