Die Finanzierung der „Rechtsextremismusberichte“ des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) durch das Innenministerium steht in der Kritik. Für die Jahresberichte 2023 und 2024 überwies das Ressort von ÖVP-Minister Gerhard Karner mehr als 104.000 Euro an die Stiftung, ergänzt durch regelmäßige Beauftragungen für Online-Analysen. Zudem wird das DÖW mit jährlich 1,71 Millionen Euro zu gleichen Teilen von Bund und Stadt Wien grundfinanziert. Neben der finanziellen Zuwendung ist Innenressort nach eigenen Angaben auch im Redaktionsteam vertreten, während die inhaltliche und wissenschaftliche Ausarbeitung beim DÖW liegt.
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