Von RAINER K. KÄMPF | Es gehört zu den konventionellen Gepflogenheiten in unserem Kulturkreis, daß wir das, was watschelt, quakt und aussieht wie eine Ente, formal-logisch als eine solche benennen. Wer das dann allerdings an einer Möhre knabbern lassen will, läuft Gefahr, als dissoziativ gestört zu gelten. Gut meinende Mitmenschen lenken das Gespräch daraufhin meist in Richtung Therapie. Brisant wird dieser Umstand in Fällen, wenn sich derartige Symptome in der Politik breitmachen und besonders vulnerable Gruppen davon befallen werden. Die bunte Republik läuft indes Gefahr, daß ihre sich selbst in den Elitenstand beförderten Laiendarsteller…
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