Als Kaiser Wilhelm II. am 23. September 1898 – nach über vier Jahren Bauzeit – den Stettiner Freihafen einweihte, da war mit seiner Eröffnung der Wunsch verbunden, Stettin gegenüber anderen Ostseehäfen aufzuwerten. Schließlich gab es in Deutschland bereits Freihäfen in den alten Städten der Hanse: Hamburg, Lübeck und Bremen. Sie bestimmten bis dahin den Handel mit dem Ausland. Nun reihte sich Stettin ein. Die Idee eines Freihafens war keineswegs neu. Bereits am 11. August 1816 erklärte die Stettiner Kaufmannschaft, Stettin könne der erste Handelsplatz an der Ostsee werden, wenn es zum Freihafen erklärt würde. Doch die Rahmenbedingungen waren…
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