Die heiligsten Orte des Islam, Mekka und Medina, gelten als unantastbare Schutzräume. Ihr religiöser Status verbietet nichtmuslimischen Besuchern sogar den Zutritt. In ihren Grenzen gelten besondere Gebote, die insbesondere das Töten von Lebewesen und selbst Eingriffe in die Natur untersagen. Das Vergießen von Blut ist streng verboten. Diese Stätten sind mehr als geografische Orte. Sie sind das spirituelle Zentrum einer expandierenden Weltreligion und zudem gemeinsame Bezugspunkte von Sunniten und Schiiten, von Salafisten und Sufis. Und dennoch sind sie verwundbar. Denn die immer öfter vorkommenden Drohnenangriffe auf Mekka und Angriffe auf…
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