Von RAINER K. KÄMPF | Als Lernprozeß wird der zeitliche Ablauf vom Eintreten von Ereignissen, gewollten, herbeigesehnten oder hereinbrechenden, bis zum meßbaren kognitiven Erfolg beim Lernenden definiert. Dieser Prozeß kann quälend langsam als auch blitzartig verlaufen. Hauptsache jedoch, er verläuft überhaupt. Die Deutschen stecken meist in dem Dilemma, daß sie ewig lang brauchen, bis der Groschen fällt. Allzu oft wird das dann auch noch durch schmerzhafte und nachhaltige Umbrüche flankiert. Manchmal allerdings haben sie Glück. So, wie sich das aktuell abzeichnet. Aber nur, wenn man Berliner ist und statt des Klapses auf den Hinterkopf die…
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