Das Asylrecht ist eine zivilisatorische Errungenschaft, die auf die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs zurückgeht. Doch wer ein Recht vor Missbrauch schützen will, muss auch bereit sein, seinen Missbrauch beim Namen zu nennen. Was sich allerdings derzeit an Europas Außengrenzen und in den Netzwerken internationaler Schleuser abzeichnet, wirft dabei eine grundsätzliche Frage auf: Wie lange kann ein Schutzsystem generell funktionieren, wenn seine eigentlichen und doch klar definierten Voraussetzungen durch erfundene Geschichten, manipulierte Belege und strategisch angepasste Angaben unterlaufen werden? Der Blick nach Ceuta, einer spanischen Ex…
Weiterlesen auf Preußische Allgemeine Zeitung (PAZ)




